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37075 Göttingen

 

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Geschichte

 

1870

Im 13. Januar 1870 beschlossen neun Studenten der Georgia Augusta, eine KV-Korporation in Göttingen zu gründen. Man entschied sich für den Namen Winfridia, nach Bonifatius dem Schutzpatron der Deutschen. Am 2. Februar 1870 wurde die Winfridia gegründet. Wahlspruch der Winfridia ist „In fide, virtus et amicitia!“ Durch den deutsch-französischen Krieg wurde das Vereinsleben der noch jungen Winfridia jedoch am 19. Juli 1870 stillgelegt und erst mit der Beendigung am 10. Mai 1871 wieder aufgenommen.

 

1890 bis 1910

Um die Jahrhundertwende entschloss man sich ein Haus im Nikolausberger Weg 17 zu bauen. 1906 war die Grundsteinlegung. Im Sommersemester 1910 wurde ein Denkmal für Hermann Iseke im Vorgarten errichtet. 

1933 bis 1945

Auf dem 66. Stiftungsfest 1936 wurde das Haus an die Universität verkauft um es vor einer Konfiszierung durch die NS-Regierung zu schützen. 1954 gab die Universität das 1936 verkaufte Haus an die Winfridia zurück. Im Jahre 1938 wurde der Verein durch die NS-Regierung aufgrund seiner freiheitlich demokratischen Gesinnung als staatsfeindlich erklärt und verboten.

Heute

In der heutigen Zeit müssen sich Studentenverbindung neuen Herausforderungen stellen. Es gillt Tradition und modernen Wandel zu vereinen. Wir sehen das als Chance, um in Zukunft eine Vorreiterposition inne zu haben. Daran beteiligen sich alle Bundesbrüder ob jung oder alt. Daher kann man sich nach wie vor und das seit nun stolzen 175 auf einander verlassen. Nicht umsonst lautet unser Wahlspruch "in fide, virtus et, amiticia!", was soviel bedeutet wie darauf vertrauend, dazu stehend und in Freundschaft. Womit der Winfridia ein Eid geschworen wird, Gott und allen Bundesbrüdern.

1877 bis 1890

1877 dichtet Hermann Iseke das Bundeslied der Winfriden „Die Nacht des Irrtums lag auf unseren Gauen“. Ein Jahr später wurde die Prunkfahne vom Bischof Wilhelm Sommerwerk von Hildesheim geweiht. 1880, zehn Jahre nach der Gründung, bekam die Winfridia Ihr Wappen. Das Wappen zeigt: Die Axt, mit der Bonifatius die Donareiche fällte, die Eiche selbst, die Farben (hellblau, weiß, rot), das Niedersachsenross und den Winfriden-Zirkel.

1910 bis 1918

Ehemalige Aktivitas der Winfridia

Im Januar 1914 wird die Winfridia zum Vorort des KV gewählt. Während des Krieges konnte mit wenigen Bundesbrüdern der Vereinsbetrieb aufrechterhalten werden. Als der Krieg 1918 endete, ging das Vereinsleben wieder seinen gewohnten Gang. 

1946 bis 1947

Nachdem am 24. September 1946 studentische Vereinigungen in der britischen Besatzungszone wieder zu gelassen wurden, wurde ein erstes Rundschreiben von BbBb aus Koblenz verfasst in welchem eine Reaktivierung vorgeschlagen wurde. Am Nikolausabend fand dann ein Treffen der Winfrieden im Frankfurter Hof statt. An diesem Abend wurde die erste Winfridentagung nach dem zweiten Weltkrieg am 2.Februar 1947 beschlossen. Bei dieser Tagung wurde die Altherrenschaft der Winfridia rekonstituiert. Am 11. Februar 1946 wurde die KSG-Studentengruppe Winfried Göttingen unter die Patenschaft des Altherrenvereins gestellt. Am 8. November desselben Jahres war die Winfridia Gastgeber des Senioren-Convents studentischer KV-Gruppen. Auf dem Convent wurde der KV für die britische Besatzungszone reaktiviert. 

Haus am Nikolausbergerweg 17

Grußkarte zum 140 Jubiläum

Neues Haus im Otto-Wallach-Weg

Prinzipien

Religio (Religion)

Wir leben miteinander aus dem Glauben an Christus und engagieren uns diesem Glauben entsprechend in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Die Winfridia versteht sich als eine auf katholischem Glauben gegründete und aus diesem hervorgehende Gemeinschaft. Dieses erste Prinzip verbindet uns Winfriden über Generationen, Fachbereiche und Berufsgruppen und bildet das Fundament für unser gemeinsames Bemühen um Wissenschaft und Freundschaft.

 

Scientia (Wissenschaft)

Als Gemeinschaft von Studenten und Absolventen aller Fachbereiche fördert die Winfridia den Dialog zwischen den Fakultäten und den Blick über das eigene Fach hinaus. Unsere Gemeinschaft ermöglicht dem Einzelnen so eine breite Bildung im Sinne echter Universitäten und die weltanschauliche und fachliche Weiterentwicklung der Persönlichkeit.

 

Amicitia (Freundschaft)

Die Winfridia bietet ihren Mitgliedern im akademischen Umfeld eine wertorientierte Gemeinschaft. Hier kann jeder seine individuellen Fähigkeiten zum Nutzen der Gemeinschaft einbringen und weiterentwickeln, wird gefordert und gefördert. In unserer Verbindung werden studentische Traditionen gepflegt, wird gemeinsam studiert, diskutiert und gefeiert. Wer als Student Winfride wird, tritt einem Lebensbund bei. Über das Studium hinaus bleibt er Mitglied der Winfridia und unseres Dachverbandes. So entsteht bundes- und kartellbrüderliche Freundschaft zwischen den Generationen, die ein Leben lang hält.